Dokumentation Bürgermeisterwahl 2014

Ein Bürgermeister für alle - Michael Kessler



Wirtschaftsförderung

Er weiß aus seiner Zeit als Kaufmann, dass zu einer florierenden Wirtschaft die Ansiedlung neuer Betriebe dazu gehört. Es gelang kurze Zeit nach Amtsantritt durch die Vermittlung eines Grundstückskaufes, die Firma Rausch endgültig an Peine zu binden. Die Firma nahm seither eine grandiose Entwicklung und schuf viele zusätzliche Arbeitsplätze.
Zudem wurde unsere Stadt immer häufiger mit dem positiven Signet einer "Schoko-Stadt" belegt.
Es folgte die Ansiedlung des Arzneimittel-Großhandels "Noweda", der hundert begehrte neue Arbeitsplätze in unserer Stadt schuf.
Kurz darauf konnte die Verlagerung des Hauptsitzes der Fa. Getränke-Ahlers als Erfolg verbucht werden.
Es folgte der Ausbau des C & A Lagers, das in enger Verknüpfung zur Spedition Meyer & Meyer steht - bei C & A arbeiten heute bereits über 300 Mitarbeiter. Letzter Erfolg, der im Jahr 2014 umgesetzt werden soll, ist die Ansiedlung des Baumarktes "Globus" in Stederdorf.

Sein Ziel für die kommenden Jahre: aus der Hertie-Brache, die mittlerweile der Stadt gehört, einen neuen, lebendigen Stadtmittelpunkt zu machen, um die Zukunft der Innenstadt und des dortigen Einzelhandels zu stabilisieren


Integration

Von der ersten Minute an hat er sich dieses Thema auf die Fahnen geschrieben.
Getrieben von der Grunderkenntnis, dass alle Migranten mit der hiesigen Bevölkerung zusammenwachsen müssen, wurden unter seiner Regie umfangreiche Sprachkurse auf die Schiene gesetzt, damit alle Deutsch lernen.
In vielen Reden und Kontakten mit Migrantenvertretern hat MK immer wieder deutlich gemacht, dass auch Kulturen, die sich zunächst fremd gegenüber stehen, zusammen finden können.
Die Vertreter der Moscheen wurden zu allen wichtigen Veranstaltungen eingeladen. Durch die Integrationsbeauftragte entstanden viele Projekte, die auch landesweit mit Preisen gewürdigt wurden. Derzeit wird ein grosses Netzwerk "Familie & Bildung" aufgezogen. Kernziel dieses Netzwerkes ist die Vermittlung, dass nur gute und fundierte Bildung die Grundlage für späteren Erfolg darstellt.


Damit einher geht die Fähigkeit zu grösserer Toleranz gegenüber anderen Kulturen, was in einer immer globaleren Welt unerlässlich ist.


Frühkindliche Erziehung

Fast Hand in Hand damit gingen seine Bemühungen, im Bereich der frühkindlichen Erziehung Akzente zu setzen.
Hierbei geht es nicht nur um Kinder, die aus Migrantenfamilien kommen, sondern in erster Linie um Kinder aus bildungsfernen Schichten, deren Chancen, in dieser Gesellschaft mitzuhalten und voranzukommen, gestärkt werden müssen.
MK: "Ich bin in einer bürgerlichen Familie groß geworden, die mir jegliche Chancen der Entwicklung bot und ich habe später erkannt, dass dies ein riesiger Vorteil ist, der nur mit der Herkunft zu tun hat. Diese Erkenntnis ist Triebfeder geworden, mich für Chancengleichheit einzusetzen.


Bürgerschaftliches Engagement

Eine Gesellschaft lebt von und mit dem Engagement ihrer Bürger. Diese Einstellung zu pflegen muss die Aufgabe eines Bürgermeisters sein.
Es gibt viele Möglichkeiten, sich zu engagieren, sei es in Vereinen, sei es in der Kirche, sei es in der Feuerwehr.
Die Stadt ist dankbar für dieses Engagement und ehrt herausragenden Einsatz bei ihrem Neujahrsempfang.
Eine solche Bereitschaft wird beflügelt dadurch, dass man sich mit seiner Stadt identifiziert. Wer sich in seiner Stadt wohlfühlt, ist bereit, etwas für sie zu tun.
So ist auch zu erklären, dass sich in Peine ein solch grosses Fest wie das Freischiessen über 400 Jahre lang halten konnte - ohne Einbussen in der Attraktivität.


Dieses Engagement werde ich weiter fördern.

 

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